Unter dem Motto „In Obber-Ingelum klingt’s wie Donnerhall – 11 x 11 Jahre Carneval“ hatte der ICV zur Jubiläumsfeier eingeladen. Fröhlich und locker führte die 1. Vorsitzende Elke Hilf-Breyer durch das zweistündige, kurzweilige Programm. Bernhard Knab als Rhoihesse-Bub begeisterte mit seinen geschliffenen Versen über seine Heimat Rheinhessen, den für ihn schönsten Platz der Welt.

Vereinsmitglied und Ehrenkomiteeter Ralf Claus blickte in seiner Festrede zurück auf die Entstehung des Brauchtums Fastnacht und die Gründung der Fassenachtsvereine. Sein sehr interessanter Einblick in die Historie der Fassenacht versetzte so manchen der Gäste in Staunen, da viele der recherchierten Fakten auch langjährigen aktiven Fassenachtern noch nicht bekannt waren. Seinen ICV bezeichnete er als einen sehr aktiven Verein, der sich um Nachwuchs keine Sorgen machen muss. Leider, so Claus, war es der 1. Vorsitzenden nicht gelungen, trotz langer Suche ein Gründungsmitglied aus dem Jahr 1898 ausfindig zu machen – obwohl es hätte möglich sein können, denn Lachen hält ja bekanntlich jung. Umso mehr freute er sich, dass Anneliese Stephan unter den Gästen weilte. Sie war vor 70 Jahren maßgeblich an der Gründung eines ICV-Damenkomitees beteiligt.

Umrahmt wurde die Feier vom Saxophon-Ensemble Tune Up, das mit dem Lied Yesterday auf einen kleinen Höhepunkt der Feier einstimmte. Denn „gestern“ – so Hilf-Breyer – war Bernd Rott noch der 1. Vorsitzende des ICV und ihn bat sie gemeinsam mit seiner Frau Hedi auf die Bühne. Geboren wurde Bernd Rott an einem Fassenachtsamstag und somit war ihm seine einzigartige Fassenachterkarriere praktisch schon in die Wiege gelegt worden: ICV-Mitglied seit 1971, Komiteeter, Büttenredner, Männerballett, Sänger, Komponist des ICV-Liedes, 23 Jahre Licht- und Tontechnik, Sitzungspräsident, Vorstandsmitglied, 20 Jahre Vorsitzender des ICV, seit dem 9x11jährigen Jubiläum als Till in der Bütt und vieles mehr. Dafür hat er auch schon viele Auszeichnungen bekommen. Narr von Europa in silber, gold und brillant. Vor 11 Jahren den Wappenteller der Stadt Ingelheim. Kann man das noch toppen? Ja man kann – so Hilf-Breyer – und der Vorstand einstimmig: Yes, we can!! Dann verkündete sie: Lieber Bernd, im Namen des gesamten Vorstandes ernenne ich dich heute zum Ehrenvorsitzenden des ICV! Glücklich und stolz nahm Bernd Rott seine Urkunde, einen Pokal und die speziell für ihn angefertigte, neue Narrenkappe mit der Stickerei „Ehrenvorsitzender“ in Empfang.

Hedi Rott dankte Hilf-Breyer für die Unterstützung ihres Gatten, denn ohne sie hätte er nicht über diesen langen Zeitraum so engagiert und erfolgreich für seinen ICV tätig sein können. 23 Jahre hat sie mit ihm gemeinsam Licht- und Tontechnik gemacht. Sie unterstützt ihn bei allen Planungen rund ums Vereinsheim, den Einkäufen und vielem mehr. Und im Vereinsheim ist Hedi Rott nicht mehr wegzudenken. „Der ICV ist mindestens genauso glücklich wie Bernd, dass wir dich haben.“ Als Dankeschön ernannte sie Hedi Rott zum Ehrenmitglied des ICV. Mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus würdigten die Gäste diese ehrenhaften Auszeichnungen.

Zum Abschluss der Feier dann noch eine Premiere. Als zuckersüße Bonbons eroberten 13 Tänzerinnen und 1 Tänzer mit flotter Musik, einer perfekten Choreographie und atemberaubenden Hebungen die Bühne. Das Jugendshowballett freeZe hatte bis zur letzten Minute trainiert, um seinen neuen Tanz zu präsentieren. „Der ICV ist stolz und glücklich, ein solch großartiges Jugendshowballet zu haben, und es sind fast ausschließlich „eigene Gewächse“ – die meisten waren schon im Kinderballett dabei“ – so Hilf-Breyer. Bemerkenswert auch die Kostüme, denn sie wurden alle selbst kreiert und geschneidert.

Nach Grußworten der befreundeten Carneval Vereine und den Klängen von Tune Up gingen die gut gelaunten Gäste zum geselligen Teil über.

 

 

   

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